Der Kreis Lippe prüft derzeit Möglichkeiten für den Bildungsbau auf einem 18.500 m² großen Gelände aus den 70er Jahren.
Concular, der Online-Marktplatz für zirkuläre Materialien und Bauteile, hat das Wiederverwendungspotenzial in einer umfassenden Machbarkeitsstudie dabei untersucht.
Ziel der Studie war, herauszufinden, wie die bestehenden Bauteile im Sinne einer Circular Economy für zukünftige Neubauten wiederverwendet werden können und welche Mehrwerte daraus entstehen.
Doch welche Materialien stecken im Gebäude?
- 50% Beton
- 25% Innenausbau18% Ausstattung
- Einstellige Anteile von TGA, der Außenhülle und dem Außenbereich
Was passiert mit den Materialien?
Die Materialien wurden nach ihrer Wiederverwendungsquote nach „Reuse-Recycle-Dispose“ bewertet:
- Einsparung von 3.900 Tonnen Abfall durch Weiternutzung
- 2.820.000 kg CO2-Emissionen könnten vor Ort bleiben
Materialströme im Blick:
- 24,7% Reuse
- 47,3% Recycle
- 28,9% Dispose
Nachhaltigkeit bewerten
- 3,9% hohes Vermittlungspotenzial
- 74,5% mittleres Potenzial
- 25,5% geringes Potenzial
Wiederverwendung als Option
„Ökologisch und ökonomisch betrachtet ist eine Wiederverwendung vor Ort zu bevorzugen. Transportaufwendungen entfallen, und ein höheres Einsparpotential kann durch die Ökobilanzierung nachgewiesen werden.“
Machbarkeitsstudie von Concular
- Machbarkeitsstudie Concular (PDF-Datei)
- Präsentation Machbarkeitsstudie Concular (PDF-Datei)